Abschnauferln 2018

22. September 2018

 

Am 22.9. war es soweit und die Landesgruppe Nordbayern traf sich zum Abschnauferln 2018. Treffpunkt war um 08:00 Uhr in der Kanzlei Rödl und Partner, die uns zu einem sehr leckeren Frühstück eingeladen hatte.

Zum Start gab es gleich zwei Blätter mit insgesamt acht Bildern, die es zu finden galt. Da war höchste Konzentration angesagt, zumal das Roadbook keine Entfernungsangaben enthielt und somit ein sehr genaues Lesen erforderlich machte. So ausgestattet begaben sich insgesamt 27 Teams auf die Reise ins fränkische Weinland. Ein Stopp war eingeplant am Flugplatz Ansbach-Petersdorf und hier war Geschicklichkeit gefragt – drei verschieden große Eimer mit Wurfbällen zu treffen und möglichst viele Punkte zu holen. Klar, dass der kleinste Eimer die höchste Punktzahl einbrachte. Weiter ging die Fahrt auf kleinen Sträßchen zur Mittagspause im Gasthaus im fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim. Bei der Weiterfahrt waren dann die obligatorischen Fragen zu beantworten, um am Ende auch einen Sieger zu ermitteln. Aufpassen musste man demnach auch im Weingut Hofmann – hier wurde die optimale Temperatur des Gärprozesses für Weisswein erklärt. Es sind genau 17 Grad Celsius.

Nach einer kleinen Wein- und Federweißer-Verkostung ging es in die letzte Etappe für diesen Tag und wir wurden noch zum Drei-Franken-Stein gelotst, der Ort an dem Ober-, Mittel- und Unterfranken zusammentreffen. Tja auf alles haben wir geachtet, aber irgendwie doch nicht genau geschaut, wie schwer denn dieser Gedenkstein ist. Am Abend wurden wir aufgeklärt, dass es 2,5 to sind und der Bereich der Antworten zwischen 800 kg und 4,5 to lag. Die Übernachtung war gebucht in Prichsenstadt im Hotel Freihof, einem sehr schönen Hotel mit einem spannenden Mix aus alter Bausubstanz mit modernen Elementen. Viele ließen den Abend in der urigen Bar im Gewölbekeller ausklingen.

Der Sonntag begann leider mit viel Regen, die Pause in Volkach an der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten fiel auch buchstäblich ins Wasser, aber dann wurde es besser und im Steigerwald blieb es trocken. In Höchstadt erwartete uns dann eine besondere Fahrprüfung und zwar eine Strecke von genau 15 Metern mit dem Auto zurückzulegen und der Beifahrer sollte Stopp rufen, wenn er denn der Meinung war die Entfernung erreicht zu haben. Die beiden Besten kamen bei 15,20 m zum Stehen, allerdings war auch ein Ausreißer mit 30 m dabei. Ob das Team dachte, dass die 15 m pro Person gefahren werden sollte, ist nicht überliefert 🙂 Über kleine Dörfer, Achtung: mit zwei verschiedenen Roadbüchern, die einige Verwirrung stifteten, ging es dann unserem Ziel Herzogenaurach entgegen, wo uns der Ausrichter SB Alexander Faust und sein Team mit einem tollen Abschlußessen erwartete, es gab leckeres Spanferkel mit Klößen und Salat. Die Sieger waren SB Bürk, SB Kronberg und SB Blüml.

Fazit: ein schönes Wochenende mit viel Fahrspaß und guter Laune.

TH

2018-11-28T12:14:28+00:00