Fuchsjagd 2017

22. Oktober 2017

 

Der Wetterbericht war für den Sonntag, 22. Oktober 2017, nicht gerade toll.

Kalt, regnerisch und windig, hieß es.

Für die Jäger bei einer traditionellen Fuchsjagd sicherlich egal, aber doch nicht bei der letzten Ausfahrt dieses Jahres, der Fuchsjagd der LG Nordbayern.

Stoßgebete über Stoßgebete müssen noch am Vorabend gen Himmel geschickt worden sein mit der Bitte, dass uns Petrus doch gnädig sein möge.

Geholfen hat es, kurzum das Wetter hat einigermaßen gehalten. Zwar nicht ganz so, wie es sicherlich der Veranstalter SB Werner Zimmermann und die Teilnehmer es sich gewünscht haben, es war kühl und windig und wenn man meinte, jetzt erwischt uns der Regen, zeigte die Fahrempfehlung in eine andere Richtung, als die, wo der Regen gerade abging.

Die Resonanz an der Fuchsjagd war wieder überwältigend.

54 Fahrzeuge, 112 Personen inkl. Kind und Kegel waren mit dabei. Der Jüngste gerade mal ein paar Wochen alt.

Zum Halali geblasen wurde in Wendelstein. Nach einem Frühstück in den Sankt-Wolfgang-Stuben wurden die Fahrzeuge selbst von SB Werner Zimmermann und seiner Frau Angelika auf die Pirsch geschickt.

So mancher „Jäger“ suchte verzweifelt auf der Strecke nach einem Fuchs. Nur war weit und breit keiner zu sehen. SB Werner Zimmermann hatte einen ganzen Fragenkatalog ins Roadbook eingearbeitet. Das waren seine Füchse! Und so musste man schon sehr aufpassen, dass einem nichts entging von seinen gestellten Aufgaben.

Die Strecke ging durch eigentlich vertrautes Terrain des südlichen Mittelfrankens und der anschließenden Oberpfalz aber auf Wegen, die den Teilnehmern unbekannt waren. Alles kleine und ruhige Straßen.

Die Felder waren abgeerntet, der Herbst war da – eben Fuchsjagdzeit.

Um 12 Uhr und nach rund 70 km wurde dann zum Kesseltreiben in Möning im Landgasthof Ascher geblasen. Über 100 Teilnehmer mussten versorgt werden. Klappte alles bestens und man hatte auch noch genügend Zeit für Jägerlatein (Benzingespräche).

Dann ging es weiter zur nächsten Etappe. Rund 50 km waren noch zu absolvieren bis man das Ziel bzw. den Startpunkt in Wendelstein wieder erreichte.

Und wieder keine Füchse auf der Strecke. Aber dafür wurde einem eine Fuchs-Fragenkarte überreicht, die es in sich hatte. Also wieder aufpassen, dass man alle Antworten parat hat.

Der Höhepunkt einer solchen Ausfahrt ist natürlich die Siegerehrung, die vom Ausrichter mit einer großen Freude vorgenommen wurde.

Es wurde spannend, zuerst wurden die Plätze an die Gäste verliehen, dann erfolgte die Siegerehrung unserer Mitglieder:

  1. Platz SB Felix Schmitt
  2. Platz SB Wolf-Dietrich Guhl
  3. Platz SB Wolfgang Reichert

Eigentlich ist der Sieger auch der Ausrichter der nächsten Fuchsjagd. Diesmal aber nein!

Unser Vizepräsident, SB Paul Sczygiel fragte in die Runde, ob vielleicht eine Schnauferldame oder ein Schnauferlbruder die Fuchsjagd im nächsten Jahr freiwillig machen möchte. Absolute Stille!

Dann entschied man sich für das Los. Diesmal traf es die Mitglieder mit den Anfangsbuchstaben „Sch“ im Nachnamen.

Insgesamt gibt es 9 „Sch’s“, davon waren fünf anwesend. Also fünf Lose mit den Startnummern der Betreffenden in einen Sack. SB Dr. Rainer Adamek zog dann ein Los.

Der neue Fuchs 2018 und somit der Ausrichter der nächsten Fuchsjagd wurde:

SB Waldemar Schieberl.

Gratulation und viel Spaß beim Austüfteln einer neuen Fährte.

Alle anderen Teilnehmer waren sichtlich erleichtert, dass sie Glück gehabt haben nicht der nächste Fuchs geworden zu sein.

2018-05-17T12:43:25+00:00